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„Stern über Bethlehem leucht uns den Weg“

Stern über Bethlehem leucht uns den Weg!

Das dachten sich auch die drei Weisen aus dem Morgenland, als sie sich von dem hell leuchtenden Stern  zur Krippe führen ließen. Zunächst waren es fünf Gelehrte, gespielt von Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen, die ums Lagerfeuer saßen. Doch dann brachen nur drei von ihnen auf, um den, schon in alten Schriften erwähnten, neu geborenen König zu sehen. Die anderen beiden waren zu bequem, zu ängstlich, zu unsicher, zu ungläubig, um sich auf das Wagnis und die weite Reise einzulassen. Eine schwerwiegende Entscheidung, die sie letztendlich um den Anblick des Jesuskindes, also Gottes Sohnes, brachte.

Auch heutzutage ist es nicht immer einfach sich auf dieses Kind oder diesen König in der Krippe einzulassen und zuzubewegen. Aber wer es wagt, kann viel gewinnen.

Mit dieser Botschaft und guten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage wurden alle Gottedienstteilnehmer entlassen.

Die Durchführung des Gottesdienstes wurde heuer zum ersten Mal tatkräftig von der neuen Pastoralassistentin von St. Vinzenz Frau Bromberger unterstützt und den musikalischen Rahmen lieferten in alt bekannter, stimmungsvoller Weise Frau Bäumler und Frau Stania.

Goldene Regel fürs Miteinander

Eine Baustelle in der Kirche, aber ohne Plan geht nichts voran. Die „Bauarbeiter“ helfen nicht zusammen. Zum Glück gibt uns die Bibel mit der Goldenen Regel einen Plan fürs Miteinander an die Hand: Alles, was du von anderen erwartest, das tu auch ihnen.

Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach, wie einige Dritt-und Viertklassschüler an szenischen Beispielen aus dem Schulleben verdeutlichten. Wenn sich alle daran halten, kann ein für alle stimmiges Schulleben gelingen und das ist unser Ziel für das Schuljahr 19/20.

Die symbolische Türe

…und mit einer großen selbstgebauten Tür begann auch der der diesjährige Schuljahresabschlussgottesdienst in St. Vinzenz.

  • Welche Gefühle begleiten uns beim Durchschreiten verschiedener Türen?
  • Was ist gemeint, wenn Jesus sagt „Ich bin die Tür“?
  • Anhand welcher biblischer Geschichten wird diese Kernaussage deutlich?

Diese Fragen wurden im Verlauf des Gottesdienstes nach und nach aufgegriffen und geklärt. Am Schluss bekamen alle Schüler und Lehrer, die nach diesem Schuljahr die Blutenburgschule verlassen, Gottes Segen zugesprochen und durften einmal durch die symbolische Tür schreiten. Außerdem bekamen sie als Erinnerung an Jesus Zusage eine kleine Holztür mit auf den Weg.

Licht kommt in die Welt

Das konnten die Schüler, Eltern und Lehrer der Blutenburgschule beim diesjährigen Adventsgottesdienst am 20.12.18 gleich mehrfach erleben. Zum einen setzten Kinder der dritten Klassen das Bilderbuch „Die vier Lichter des Hirten Simon“ szenisch um. Die Geschichte handelt von einem Hirtenjungen, der auf der Suche nach seinem Lamm die Lichter seiner Laterne an Bedürftige verschenkt, bis er schließlich im Stall beim Jesuskind ankommt. Zum anderen erklärten zwei Pfadfinderinnen wie das Friedenslicht dieses Jahr seinen Weg von der Stadt Bethlehem zu uns nach München in die Kirche St. Vinzenz gefunden hat.

Am Ausgang wartete dann auf jeden Besucher ein eigenes kleines Weihnachtslicht aus buntem Transparentpapier, dass Schüler der vierten Klassen gebastelt hatten. Und über alledem „leuchtete“ die bezaubernde Instrumentalbegleitung der Klasse 3c, die dem Gottesdienst einen besonders passenden Rahmen verlieh.

Abraham bekommt so zahlreiche Nachkommen wie Sterne am Himmel

Pastoralreferent Herr Bischoff und Rektorin Frau Ruhhammer hatten zu früher Stunde alle Schulanfänger mit ihren Familienangehörigen eingeladen, die zu Beginn des Schuljahres den Segen Gottes erbeten wollten.

In der Pfarrkirche St. Vinzenz lauschten die Kinder andächtig den Worten der Hl. Schrift, die zum Inhalt hatte, dass Gott Unmögliches schafft, indem er Abraham so zahlreiche Nachkommen wie Sterne am Himmel versprach.

Anschließend erhielten alle Kinder den Segen Gottes und als Erinnerungsgeschenk einen Leuchtstern.