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Endlich! Endlich war es so weit!

Sie erinnern sich? Die Kinder des Schülerrats waren beim Kinder- und Jugendforum und haben erfolgreich dagegen protestiert, dass der Spielplatz in der Blutenburgstraße und der Lazarettspielplatz verschmutzt waren. Mit tatkräftiger Hilfe von Herrn Felbermayr, der uns die rohen Schilder organisiert hat, gestalteten wir die Schilder mit unseren Anliegen. Nach etlichen Schichten Bootslack war jetzt der Moment gekommen: Die Schilder sollten auf den Spielplätzen für einen Wandel sorgen.

Frau Petri, mit der wir uns jetzt auf dem Blutenburgspielplatz trafen, hatte unseren Antrag schon beim Kinder- und Jugendforum befürwortet. Jetzt kam sie mit zwei Mann Unterstützung, vielen dicken Holzpfeilern und einem Vorschlaghammer. Der Plan war, dass die Pfeiler an vorher ausgewählten Stellen in den Boden getrieben und danach die Schilder an die Pfeiler geschraubt werden. Leider hat sich der Boden als ziemlich widerspenstig herausgestellt, so dass am Blutenburgspielplatz erst einmal nur zwei Schilder stehen. Die restlichen zwei werden dann aber in zwei Wochen mit Draht an zwei Bäumen befestigt, dann hängen sie alle. Am Lazarettspielplatz war die Erde weicher - hier stehen schon alle.

Wir hoffen natürlich, dass die Schilder lange unbeschädigt dort stehen bleiben und manch einen zum Umdenken anregen.

 

Große Aufregung im Schülerrat: Frau Schmid von Radio Feierwerk kam zu Besuch! Sie nahm eine Sitzung auf und befragte im Anschluss noch ein paar Kinder zu Themen wie: Was macht eigentlich ein Schülerrat? Wie setzt er sich zusammen? Was habt ihr schon bewirkt? Und viele mehr.

Wenn sie jetzt neugierig geworden sind, können sie den ausgestrahlten Beitrag hier anhören:

Viel Spaß!

Zu Beginn des Festaktes in der Turnhalle bereiteten die zweiten Klassen allen Gästen ein herzliches, internationales Willkommen. Außerdem ließen sie lyrisch die Herbstblätter wirbeln und tanzten beim „Gemüseball“ ausgelassen im Walzertakt.

Die vierten Klassen hingegen rockten zu dem Song „no roots“, brachten ein Klassenzimmer rhythmisch zum Beben und schwangen bunte Regenschirme zu „fallenden Regentropfen“.

"Raindrops keep falling on my head" der 4c

Dazwischen wurden die neuen Kolleginnen der Schule, die aktuellen Streitschlichter sowie der ab diesem Schuljahr existierende Schülerrat von der Rektorin Frau Ruhhammer vorgestellt. Sie führte durch das bunte Programm, dankte Verantwortlichen, Förderern, vor allem dem Ehrengast Frau Dr. Maria Pachevska vom Bezirksausschuss Maxvorstadt und dem neu gewählten Elternbeirat. Sie stimmte am Ende mit allen Anwesenden das mittlerweile zum Klassiker gewordene Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ an.
Im Anschluss labten sich alle an den vom Elternbeirat organisierten süßen und salzigen Köstlichkeiten. Die Kinder hatten Gelegenheit, an Mitmachstationen zu basteln und vereinzelte Sitzgruppen luden Groß und Klein zum Verweilen ein. Auch die traditionelle Tombola, erfreute sich wie jedes Jahr großer Beliebtheit. In diesem Jahr gab es neben den drei gespendeten Lebkuchenhäusern der Konditorei Tanpopo 97 weitere Preise, u.a. Freikarten für ein Eishockeyspiel des EHC, Freikarten für den Zirkus Krone. Diese wurden zu Gunsten des Fördervereins verlost, eine Liste der Spender findet sich hier.
Ein rundum gelungenes Fest!

Wie die Schulkinder vielleicht durch die vielen Durchsagen in der Woche vor dem 23.11. gemerkt haben, waren wir vom Schülerrat für sie in einer wichtigen Mission unterwegs: Wir haben beim Münchner Kinder- und Jugendforum den Antrag gestellt, dass der Spielplatz in der Blutenburgstraße und der Lazarettspielplatz sicherer und sauberer werden. Immer wieder fanden dort Kinder Spritzen, Landstreicher und Betrunkene schliefen auf den Bänken und zerbrochene Flaschen und Zigarettenstummel lagen auf dem Boden.

Vertreter des Schülerrates beim Jugendforum der Stadt München

Und wir haben es geschafft!!!

Die Vertreter des Schülerrates haben das Anliegen so überzeugend vertreten, dass die Kinder des Jugendforums unserem Antrag stattgegeben haben. Außerdem gewannen wir gleich zwei Paten aus der Politik, die sich für unsere Sache einsetzen werden: Sabine Petri und Oswald Utz. 

Gemeinsam mit diesen Politikern werden wir uns im Januar an den Spielplätzen treffen und über Möglichkeiten sprechen die Spielplätze sicherer und sauberer zu machen. Die erste Idee der Politiker waren große Schilder, die Aufmerksamkeit erregen.

In alter Tradition hatten sich wieder die Kooperationspartner der Schule, das Spielhaus an der Sophienstraße und die Freizeitstätte Hirschgarten eingefunden, um mit ihren Aktionen das Fest zu bereichern.

Eltern hatten für ein leckeres Buffet und viele Spielstationen gesorgt.

Ein gemeinsamer offizieller Teil lud die Gäste ein, beim Jahreslied: „Wir sind Kinder – ein Stoff aus dem die Zukunft ist!“ und unserem Schullied: „Schule ist mehr“ beschwingt mitzusingen.

Präsentation zur Projektwoche zum Thema „Erfolgreich lernen“

Danach präsentierten die einzelnen Klassen in verschiedenen Formen ihre Ergebnisse der vorausgegangenen Projektwoche zum Thema „Erfolgreich lernen“, die großen Anklang bei den Gästen fanden.

So gab es wie im letzten Jahr eine Tabletvorführung, Stellwände mit tollen Fotos und Schülerergebnissen und einen Ausstellungstisch mit Werkstücken, dieses Mal zum Thema „Wir schützen die Bienen“.

Die AG Flöte unter der Leitung von Ingrid Ruhhammer gab ein Konzert für Eltern und Interessenten im Klassenzimmer der 4b.

Der neu installierte Schülerrat hatte einen Infostand aufgebaut und forderte die Besucher in einer Mitmachaktion auf, ein Wappen für ihn zu entwerfen. Viele tolle Bilder entstanden.

Auch die „Ich trau mich was - Bühne“ hatte sich bestens etabliert: Kinder sangen, spielten, tanzten oder trugen Texte für die begeisterten Zuhörer vor.

Ein sehr gelungenes Fest, so auch die Meinung der Ehrengäste des Bezirksausschusses 3 Maxvorstadt.

Vielen Dank dem Elternbeirat für die wie immer perfekte Organisation.

Am 27. April fand im großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses das 67. Kinder- und Jugendforum statt.

Was ist das eigentlich?

Das Münchner Kinder- und Jugendforum ist eine Einrichtung zur Förderung der Kinder- und Jugendpartizipation in der Landeshauptstadt München. Kinder haben das Wort!

Der große Sitzungssaal des Münchner Rathauses
Im großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses

Bei den Kinder- und Jugendforen können alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren Anträge an Politik und Verwaltung stellen, damit die Stadt kinderfreundlicher wird. Zwei Mal im Jahr – im Frühjahr und Herbst - findet im großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses ein zentrales Kinder- und Jugendforum statt. Für einen angenommenen Antrag übernimmt ein erwachsener Gast (PolitikerInnen und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung) die Patenschaft und bemüht sich um die Umsetzung des Anliegens.

 

 

 

Das Thema war diesmal:

Voll (un-)gerecht?!

Wie gerecht ist München für Mädchen und Jungs? Wo fühlt ihr euch benachteiligt und was sollte dagegen unternommen werden?

Zuerst übten alle zusammen die Abstimmung:

Kinder einer Grundschule beantragten, die Verkehrssituation an ihrer Schule zu verbessern

Dann kamen die Anträge (hier Kinder einer Grundschule, die beantragten, die Verkehrssituation an ihrer Schule besonders früh vor 8 Uhr zu verbessern).

Oft wurden die Experten, das heißt die PolitikerInnen und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung zum Thema befragt: Gibt es schon etwas Neues zum Thema des Antrags? Ist schon etwas geplant? Kennt jemand die Situation?

Abstimmung über den Antrag

Über jeden Antrag wurde anschließend abgestimmt: Alle Kinder im Sitzungssaal hatten Zettel in den Farben grün(Zustimmung), gelb (Enthaltung) und rot (Ablehnung). Bei der Abstimmung mussten alle Kinder einen der Zettel in die Höhe halten (Der Antrag hier wurde angenommen )

Der Antrag wurde angenommen!

 

 

Wer wird Pate für das Projekt?

 

 

 

 

Nach der Abstimmung wurden die PolitikerInnen und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung gefragt, wer Pate für das Projekt sein möchte, das bedeutet: Wer möchte die Kinder bei ihrem Anliegen unterstützen?

 

Das Anliegen wird vertraglich festgehalten

Zusammen mit ihrem Paten machten die Kinder zum Schluss einen Vertrag.

 

 

 

 

Ein großartiges Gefühl erst genommen zu werden!

Es war ein großartiges Gefühl, direkt dabei zu sein und zu merken, dass Kinder mit ihren Problemen ernst genommen werden.

Vielleicht reichen wir beim nächsten Mal auch einen Antrag ein.