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Geschützt am Rande des Pausenhofs entdeckt die 2b die Löcher. Gerade haben sie erfahren, dass sie die Patenschaft für zwei Johannisbeersträucher übernehmen dürfen.

Im Rahmen unserer Bewerbung als Umweltschule für das kommende Schuljahr hatten wir uns mit Kristin Böhm von der deutschen Wildtierstiftung in Verbindung gesetzt. Nach einem Rundgang mit der Expertin wurden nun Felsenbirnen und Wildblumen gepflanzt. Außerdem lädt ein Insektenhotel viele Krabbeltiere zum Verweilen bei uns ein.

Die Kinder der Klasse 2b dürfen unsere neuen Schützlinge nun einsetzen. Sie wissen viel über den Nutzen der Sträucher für Vögel und Insekten. Besonders für Wildbienen ist der hohe Anteil an Pollen und Nektar von Nutzen. Vorsichtig nehmen sie die Setzlinge aus den Töpfen, stellen sie in die Löcher und häufen Erdreich darüber. „Wir passen gut auf die Johannisbeeren auf!“, verspricht ein Mädchen. „Und wenn da einer einen Fußball draufschießt, bekommt der richtig Ärger!“, meint ein Junge. Die Kinder werden den anderen berichten, von den vielen Besonderheiten der Johannisbeersträucher.

Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtierstiftung hinsichtlich der Verbreitung verschiedener Wildbienenarten geht in die 2. Phase. Bereits in der ersten Maiwoche wurde an drei Stellen unseres Schulhofes die bisherige Grasnarbe abgetragen und der darunter liegende Boden so bearbeitet, dass eine speziell für unsere Gegend passende Wildblumenwiesenmischung ausgesät werden konnte. Die vierten Klassen, die aufgrund des Wechselunterrichts in der Schule anwesend waren, verfolgten die Arbeiten des Baureferates-Gartenbau mit großem Interesse und kommentierten das Geschehen begeistert in kleinen Videosequenzen. Nun heißt es erst einmal Geduld haben und abwarten, denn die Wildblumen brauchen Ruhe und Schutz zum Wachsen. Erst im nächsten Sommer werden sie dann in voller Blüte zu sehen sein und den Bienen als Nahrung zur Verfügung stehen.

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…

Als Umweltschule haben wir den Anspruch, uns für den Umweltschutz und Umwelterhalt in unserer unmittelbaren Umgebung einzusetzen. Dabei liegt uns die Artenvielfalt in unserem Pausenhof besonders am Herzen. Sie soll zukünftig nicht nur erhalten, sondern sogar erweitert werden.

Dazu haben wir mit der Deutschen Wildtierstiftung und dem Baureferat Gartenbau ein Projekt zum Schutz und zur Verbreitung von Wildbienen gestartet.

Dies beinhaltet unter anderem die Anlage von Wildblumenwiesen und die Pflanzung von bestimmten Sträuchern als Nahrung für die Wildbienen sowie den Aufbau von zwei Insektenhotels als Brutstätte für die Tiere. Das Ganze steht unter dem Motto „München floriert!“ und ist im Internet unter www.DeutscheWildtierStiftung.de noch genauer beschrieben.

Vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige, vor allem umweltgerechtere, nachhaltigere Richtung und ein Schritt, dem sicher noch weitere folgen werden.

Alle Schüler, Eltern und Lehrer unserer Schule werden von dieser Artenvielfalt auf unserem Pausenhof profitieren und einen achtsamen Umgang mit unserer einmaligen Natur im „Lebensraum Schule“ erfahren.

 

 

 

Wir haben die Urkunde zur Auszeichnung als Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule erhalten.

 

 

 

 

Das Begleitschreiben zu unserer Auszeichnung finden Sie hier

Als es plötzlich dreimal laut an der Tür klopfte, erwarteten unsere Erstklässler mit Spannung und großer Vorfreude den Besuch des Nikolaus. Es gab in jeder Klasse viel Gutes zu berichten. Der Nikolaus erinnerte uns aber auch daran, woran wir noch arbeiten müssen. Jede Klasse verabschiedete sich mit einem kleinen Gedicht. Das Nikolaussäckchen haben sich damit alle Kinder redlich verdient.